Integrations- oder Bewerbungsunterstützung

Methodenwahl/- mix

Lernatelier

Das Lernatelier fordert selbstständiges, forschendes Lernen und ermöglicht somit Entwicklung. Die Interessen und die Fähigkeiten der Teilnehmer werden durch offene Aufgabenstellungen berücksichtigt. Sie lassen Auseinandersetzung auf verschiedenen Schwierigkeitsgraden und Vertiefungsebenen zu. Bei der spielerischen Auseinandersetzung mit Themen, Problemen und in der Interaktion mit seinen Sozialpartnern, macht der Teilnehmer aufbauende Erfahrungen, die sich positiv auf die Lernmotivation, das akademische und nichtakademische Selbstkonzept und das Zusammenleben in der Gruppe auswirken können. Die Angebote sind so aufgebaut, dass gemeinsames Lernen auf verschiedenen Niveaus möglich wird, ohne dass Ausgrenzungen nötig werden. Die Integration von schwachen und begabten Teilnehmern ist so in derselben Lerngruppe möglich. Die unterschiedlichen Leistungsniveaus behindern den Lernprozess in dieser Förderform nicht, sondern liefern wichtige Impulse für die Lernreflexionen und die Erweiterungen der sozial-emotionalen Kompetenzen. Das Lernatelier kann zu einem wichtigen Baustein bei der Integration von Teilnehmern mit besonderen Bedürfnissen werden.

Fachinputs

Jede Kurssequenz enthält einen kurzen Fachinput, bei dem ein ausgewähltes Thema in der Frontalunterrichtsform besprochen wird. Hier werden die Teilnehmer stets motiviert, allfällige Fragen sofort zu stellen, damit der Mehrwert auch für den Rest der Gruppe stattfindet. Die Fachinputs werden aus den Themenbereichen Integrations- oder Bewerbungskompetenz, Selbstkompetenz und Sozialkompetenz zusammengestellt und beinhalten stets integrations- oder bewerbungsunterstützende Aspekte.

Trainingssequenzen

In Trainingssequenzen wird sowohl die Sozial- wie auch die Selbstkompetenz gefordert und gefördert. Der Kursleiter leitet Übungen an, die die Teilnehmer einzeln oder in der Gruppe bearbeiten, leistet dabei Hilfestellung und korrigiert punktuell. Die Teilnehmer beantworten und stellen Fragen in der Gruppe, reflektieren und gewinnen in realen Rollenspielen Sicherheit und erarbeiten sich adäquates Verhalten. Verschiedene Situationen wie beispielsweise Vorstellungsgespräche oder Sitzungen zur Standortbestimmung werden trainiert. Diese Unterrichtsmethode ist sowohl für die Direktbeteiligten, als auch für die gesamte Gruppe gewinnbringend.

Persönlicher Lernplan

Nach einer individuellen Standortbestimmung erstellen die Teilnehmer einen Lernplan, in dem festgehalten wird, welche Themenateliers sie schwerpunktmässig besuchen. Diese Entscheidung geschieht hauptsächlich aufgrund der zu fördernden Kompetenzen. Die Erstellung erfolgt vorzugsweise auf Eigeninitiative der Teilnehmer und wird, bei Bedarf von der Kursleitung unterstützt. Allfällige Anpassungen des Lernplanes werden laufend durch die Teilnehmer beurteilt und vorgenommen.